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Ein Wohnhaus kann mehreren Formen von Überschwemmung ausgesetzt sein: Übertreten eines Wasserlaufs, Oberflächenabfluss von Regenwasser, Rückstau aus dem Netz oder vorübergehend steigendes Grundwasser. Das Risiko zu kennen, ist der erste Schritt, um ein Gebäude und seine Ausrüstung anzupassen.
Die Hochwassergefahrenkarte in der Wallonie
Die Hochwassergefahrenkarte ist das Referenzwerkzeug zur Risikobewertung in der Wallonie. Sie berücksichtigt das natürliche Übertreten von Wasserläufen und die Achsen, auf denen sich Oberflächenabfluss konzentriert. Die Gefahr wird in vier Stufen eingeteilt: sehr gering, gering, mittel und hoch.
Überschwemmungsgebiet und Gefahr: Was ist der Unterschied?
Die Karten der Überschwemmungsgebiete zeigen verschiedene Szenarien mit Wiederkehrzeiten, während die Gefahrenkarte Häufigkeit und Ausmaß des Ereignisses kombiniert. Ein Grundstück kann auf einer Karte erscheinen, ohne je in Menschengedenken überschwemmt worden zu sein: Die Kartierung zeigt eine Möglichkeit, nicht nur bereits beobachtete Ereignisse.
Oberflächenabfluss kann weit weg von einem Fluss überschwemmen
Bei starkem Regen sammelt sich das Wasser auf Straßen, Hanggrundstücken, Trockentälern, Parkplätzen und versiegelten Flächen. Ein Haus fernab jedes Wasserlaufs kann also betroffen sein. Die Wallonie stellt Daten zu den Abflussachsen zur Verfügung.
Warum das Risiko vor Bauarbeiten prüfen?
Das Überschwemmungsrisiko zählt vor einem Neubau, einer Renovierung oder dem Ausbau eines Untergeschosses. In der Wallonie fließt die Gefahrenkarte in bestimmte Baugenehmigungsverfahren ein, und die Gefahrenstufen können Folgen für die Versicherung haben.
Wie schützt man ein gefährdetes Haus?
Die Vorsorge hängt vom Gebäude und von der Herkunft des Wassers ab: Regenwassermanagement, Trennung der Netze, Absicherung tief liegender Zugänge, Schutz der technischen Ausrüstung, geeignete Hebeanlage und Niveaualarm.
Die Rolle einer Hebeanlage in gefährdeten Gebieten
In einem Untergeschoss oder einem Bereich unter dem Entwässerungsniveau führt eine Hebeanlage das Wasser ab, das in einen Behälter oder einen Pumpensumpf gelangt. Sie muss nach dem möglichen Durchfluss und der Förderhöhe dimensioniert werden — und eine Hebeanlagenpumpe ist für sich allein kein vollständiger Hochwasserschutz.
Vorsicht vor Rückstau
Bei einem größeren Ereignis kann ein Kanal unter Druck stehen. Eine geeignete Planung integriert je nach Netzkonfiguration Vorrichtungen, die den Rückfluss des Wassers verhindern. Dimensionierung und Gerätewahl berücksichtigen die tatsächlichen Bedingungen vor Ort.
Weber Water: vorbeugen statt erleiden
Weber Water analysiert eine bestehende Pumpanlage oder plant eine Hebelösung, um ein Gebäude gegen Wasseransammlungen in tief liegenden Bereichen zu schützen. Die amtliche Kartierung bleibt die Referenz, um die Gefahr für ein Grundstück zu bestimmen.
Eigentümer eines Gebäudes mit Keller, Garage oder wassergefährdetem Technikraum? Lassen Sie Ihre Anlage analysieren, bevor die nächste kritische Situation eintritt.
Quellen : Öffentlicher Dienst der Wallonie (SPW Umwelt), wallonisches Wassergesetzbuch, technische Fachressourcen.
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